KAMUT
Vor 4000 Jahren wurde von den alten Ägyptern der erste Weizen angebaut, den sie Kamut nannten. Dieser Name bedeutet so viel wie „Seele der Erde“.

Man verehrte Kamut als heilig und war sehr darauf bedacht, ihn für Notzeiten in großen Speichern zu horten. Da man im alten Ägypten Kamut immer wieder mit anderen Getreidesorten kreuzte, verlor dieser erste wertvolle Weizen natürlich deutlich an Geschmack, aber auch an wichtigen Nährstoffen. Kamut geriet dadurch leider immer mehr in Vergessenheit. Mehr lesen…

DINKEL

Der Dinkel, oder auch Spelz genannt, ist ein enger Verwandter des heutigen Weizens und wahrscheinlich durch Mutationen aus älteren Weizenarten (Hartweizen, Emmer, Einkorn) entstanden.

Erste Funde lassen sich auf 5.000 bis 6.000 Jahre v. Chr. datieren (Westgeorgien, Täler des Ararat-Gebirges).  Mehr lesen…

BUCHWEIZEN

Buchweizen ist kein Getreide, sondern zählt zu den Knöterichgewächsen (wie etwa Sauerampfer oder Rhabarber).

Vermutlich stammt der Buchweizen aus China und wurde erst ab dem 16. Jahrhundert in ganz Europa angebaut. Den Höhepunkt des Anbaus erreicht der Buchweizen im 17. und 18. Jahrhundert, wobei er durch den vermehrten Anbau der Kartoffel bald verdrängt wurde und Mitte des 20. Jahrhunderts eigentlich komplett an Bedeutung verlor.   Mehr lesen…